Dieses Bild habe ich vor ein paar Tagen gemacht. Es roch nach Schnee, es fühlte sich an wie Schnee und die ganze Atmosphäre passte einfach. Doch jetzt ist es einfach nur noch kalt und zwar bitter. Hallo Erkältung!
Um dieser Kälte aus dem Weg zu gehen, muss man wohl oder übel in Gebäude ausweichen. Die lauen Sommerabende sind vorbei, zwar schon länger, doch trauere ich diesen immer noch nach.
Ein Beispiel für ein Gebäude ist die Toni Molkerei. Schön und gut. Doch nun ein Tipp:
Geht nie in die Toni ohne euch vorher zu informieren. Über den Eintrittspreis, über die Acts und über euren Geldbeutelinhalt. Macht das einfach nicht. Denn möglicherweise müsst ihr wie ich und meine Schnöggs das Haus fluchtartig verlassen.
Denn folgende Beschreibungen dieses "Reggae-Dancehall-Rapper"-Musikers kann meine Stimmung den Bach hinuntersäddern lassen.
Wenn dieser Jemand, dessen Namen ich nach einer halben Stunde noch immer nicht verstanden habe, aussieht wie einer der Metallbauer oder Automatiker (nein nein ich habe keine Vorurteile) gelernt hat, sein "R" so unangenehm rollt, also nicht ganz hinten und auch nicht ganz vorne, seine Liederinhälte sich an den Zürcher Kreisen orientiert ("All wo usem Chreis 3 chömed, bitte Händ ufe! Wo sind dLüüt usem Chreis 3? Jooo Züri Züri Züri, s'isch eifach zviiiel maaann!") und seine Band sich mit Masken des Zürcher Wappen schmückt, laufe ich lieber durch das Industriequartier und probiere (leider erfolglos) einen dahergelaufenen Möchtegern-Rapper mit meinen Battle-Künsten zu bodigen.
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