Beste Songs wenn am sportlich betätigen: The Cat Empire - 'Days like these' und 'Beanni'.
Bester Songs für im Nachtzug: entweder Yann Tiersen - 'La Noyée oder, (um noch ein letztes Mal stupide abzugehen), Dixie Chicks - 'Sin Wagon'.
Bester Lagerfeuersong: Cat Stevens - 'Father and Son'.
Bester Tagträumersong: Adele - 'Daydreamer'.
Bester Kochsong: Herbie Hancock - 'Watermelon Man'.
Beste Duschsongs: Alanis Morisette - 'Ironic', Sarah Vaughan - 'You hit the spot', Krezip - 'More than this' und Manu Chao - 'Raining in Paradise'.
Bester Einschlafsong: CocoRosie - 'The Sea is calm'.
Bester Rennsong: Nina Simone - 'Sinner Man'.
Bester Schunkelsong: Ute Lemper & I Muvrini - 'Amsterdam'.
Beste Mitsingsongs: Janis Joplin - 'Mercedes Benz', Sophie Hunger - 'Sophie Hunger Blues'
Glen Hansard & Markéta Irglova -'If you want me', The Beatles - 'Twist and shout', Jewel - 'Foolish Games' und Kanye West feat. Jamie Fox - 'Gold Digger'.
Montag, 19. Januar 2009
Donnerstag, 8. Januar 2009
Gesagt
Es gibt Tage, da ist alles sehr unterhaltsam. Da kommt man abends zu Hause an und plötzlich fallen einem all diese unterhaltsamen Dinge ein.
Zum Beispiel heute in der S5, Richtung Niederweningen, 07:28 Uhr.
Wer um diese Zeit im Zug sitzt, weiss wie es abläuft. Die Menschen, dicht gedrängt natürlich, probieren erfolglos die Augen offen zu halten, schlafen ganz (und wenn, IMMER mit offenem Mund), lesen "20 Minuten" oder sitzen apathisch da. Ich zähle mich meist zu den Apathen. Doch plötzlich durchbricht eine laute Stimme das Zeitungsrascheln und Winter-Husten. Blicke werden ausgetauscht, der Störefried wird gesucht. Das Geschwätz wird lauter und plötzlich steht ein Mann zwischen den Abteilen. Mit überlauter Stimme und ständig auf- und abgehend, erzählt er von vorbeifliegenden Vögeln, der Kälte und den Brotpreisen.
Den Gesprächspartner stets wechselnd, hastet er hin und her und plötzlich sind alle wach.
Und was macht man, um nicht in die ganze Sache hineingezogen zu werden? Man ignoriert. Plötzlich sind die eigenen Schuhbändel das Spannendste der Welt und die Fingernägel müssen ja auch noch geputzt werden. Ignorieren und so tun, als würde man von diesem "komischen, vor sich hinredenden Mann" nichts mitkriegen, können alle. Nur ich nicht.
Jetzt weiss ich wie der Mann heisst und wie teuer das Brot in Rapperswil ist. Auch schön.
Gleicher Tag, gleiche S-Linie, entgegengesetzte Richtung. Wieder viele Menschen zusammengepfercht und Müdigkeit in der Luft. Und plötzlich, ich glaube ich sehe und höre nicht richtig, wieder ein Mann der im Gang herumläuft und sich kundtut. Aber nicht etwa derselbe! Jünger als der Redner vom Morgen, doch genauso eifrig, ich zitiere: "Jaja, jetzt hocked ihr da, all uf de Zug, will ihr ja pünktlich am viertel vor uf de Bus müend und pünktlich dihei müend sii. Und morn wieder genau s'glich. Ihr sind sowas vo selber Tschuld, dasses da so es Gestopfe isch, will ihr sind ja die, wo pünktlich det müend sii, wo'n ihr ane müend!" So ging es dann immer weiter und ich konnte doch tatsächlich mein Ignorierkönnen unter Beweis stellen.
Als ich dann aus dem Zug hetzte, zu meiner Bushaltestelle lief und noch schnell einen Blick auf die Uhr warf, um sicher zu gehen, dass es noch nicht viertel vor ist, ich aber 23 Sekunden zu spät kam und demzufolge mein Bus schon weg war, dachte ich: "Jaja, bin halt selber Tschuld."
Zum Beispiel heute in der S5, Richtung Niederweningen, 07:28 Uhr.
Wer um diese Zeit im Zug sitzt, weiss wie es abläuft. Die Menschen, dicht gedrängt natürlich, probieren erfolglos die Augen offen zu halten, schlafen ganz (und wenn, IMMER mit offenem Mund), lesen "20 Minuten" oder sitzen apathisch da. Ich zähle mich meist zu den Apathen. Doch plötzlich durchbricht eine laute Stimme das Zeitungsrascheln und Winter-Husten. Blicke werden ausgetauscht, der Störefried wird gesucht. Das Geschwätz wird lauter und plötzlich steht ein Mann zwischen den Abteilen. Mit überlauter Stimme und ständig auf- und abgehend, erzählt er von vorbeifliegenden Vögeln, der Kälte und den Brotpreisen.
Den Gesprächspartner stets wechselnd, hastet er hin und her und plötzlich sind alle wach.
Und was macht man, um nicht in die ganze Sache hineingezogen zu werden? Man ignoriert. Plötzlich sind die eigenen Schuhbändel das Spannendste der Welt und die Fingernägel müssen ja auch noch geputzt werden. Ignorieren und so tun, als würde man von diesem "komischen, vor sich hinredenden Mann" nichts mitkriegen, können alle. Nur ich nicht.
Jetzt weiss ich wie der Mann heisst und wie teuer das Brot in Rapperswil ist. Auch schön.
Gleicher Tag, gleiche S-Linie, entgegengesetzte Richtung. Wieder viele Menschen zusammengepfercht und Müdigkeit in der Luft. Und plötzlich, ich glaube ich sehe und höre nicht richtig, wieder ein Mann der im Gang herumläuft und sich kundtut. Aber nicht etwa derselbe! Jünger als der Redner vom Morgen, doch genauso eifrig, ich zitiere: "Jaja, jetzt hocked ihr da, all uf de Zug, will ihr ja pünktlich am viertel vor uf de Bus müend und pünktlich dihei müend sii. Und morn wieder genau s'glich. Ihr sind sowas vo selber Tschuld, dasses da so es Gestopfe isch, will ihr sind ja die, wo pünktlich det müend sii, wo'n ihr ane müend!" So ging es dann immer weiter und ich konnte doch tatsächlich mein Ignorierkönnen unter Beweis stellen.
Als ich dann aus dem Zug hetzte, zu meiner Bushaltestelle lief und noch schnell einen Blick auf die Uhr warf, um sicher zu gehen, dass es noch nicht viertel vor ist, ich aber 23 Sekunden zu spät kam und demzufolge mein Bus schon weg war, dachte ich: "Jaja, bin halt selber Tschuld."
Montag, 5. Januar 2009
Oh du selige Schlafenszeit
Wie lässt man seinen völlig durch den Wind gekommenen Schlafrhythmus wieder zu einem Rhythmus werden? Geht man um 20 Uhr ins Bett und liegt bis 24 Uhr, ohne ein einziges Auge zu zu machen, liegen? Liest man so viel, bis man nicht mehr die Sehschärfe besitzt, die man hatte? Fertig man unsinnige To-Do Listen an, die man am nächsten Tag eh wieder verliert? Oder zählt man am Ende sogar Schäfchen?
Weil dies ja alles eh nichts bringt, probiere ich gar nicht mehr, irgend etwas einzupendeln, sondern gehe ganz unvernünftig erst dann ins Bett, wenn ich wirklich müde bin. Und wenn es dann um 2 Uhr in der Früh ist...
Das wäre ja alles nicht so schlimm, wenn heute nicht der 5. Januar wäre. Und der 5. Januar ist einfach ein, gelinde ausdedrückt, unangenehmer Tag.
Denn:
1. es ist Montag.
2. es ist der erste Montag nach den Ferien.
3. habe ich schon erwähnt, dass es Montag ist?
Nun heisst es also Augen auf und durch!
Weil dies ja alles eh nichts bringt, probiere ich gar nicht mehr, irgend etwas einzupendeln, sondern gehe ganz unvernünftig erst dann ins Bett, wenn ich wirklich müde bin. Und wenn es dann um 2 Uhr in der Früh ist...
Das wäre ja alles nicht so schlimm, wenn heute nicht der 5. Januar wäre. Und der 5. Januar ist einfach ein, gelinde ausdedrückt, unangenehmer Tag.
Denn:
1. es ist Montag.
2. es ist der erste Montag nach den Ferien.
3. habe ich schon erwähnt, dass es Montag ist?
Nun heisst es also Augen auf und durch!
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