Samstag, 25. September 2010

Track #2

Da ich dem weiblichen Geschlecht angehöre, erfülle ich ziemlich viele Klischees der Frauen (nicht alle! Ich hasse Schuhe kaufen.). Ja ich rede viel, ja ich trinke gsprützte Wiisse, ja ich finde Johnny Depp heiss. Und ich kann auch stundenlang ein und dasselbe Lied hören. Und zwar immer wieder. Ich kanns dann ganz schnell auswendig und weiss wo das Schlagzeug einsetzt und wie die einzelnen Wörter des Textes betont werden. Es fühlt sich an wie eine neue Liebe.
Und dann kommt aber der Zeitpunkt, wo man es nicht mehr hören kann. Einfach weil es irgendwann genug ist (ist wie bei Schoggi), oder weil man das Lied vergisst.
Dies ist bei mir zum Glück noch nicht eingetroffen und so höre ich seit drei Tagen mehr oder weniger das gleiche Stück.
Es ist perfekt dieses Lied. Es ist melancholisch, aufmüpfig, langweilig, eintönig und vielfältig zu gleich. Man kann sich dazu bewegen und aber auch gar nichts tun.
Es heisst:
Alejandro von Lady Gaga.
Scherz.

Nein, das Lied heisst: Sleep the Clock around von Belle and Sebastian.
Es ist auf der Platte The boy with de arab strap das zweite Stück und das ist auch schon alles was ich darüber weiss.
Ich kenne die Band nicht und will sie gar nicht kennen. Ich google sie nicht, ich spreche mit niemandem über diese Band. Ich habe für diesen Blog zum ersten Mal den Liedtext gelesen, weil der Junge nun mal sehr nuschelt.
Ich getraue mich nämlich gar nicht, mich über diese Band zu informieren. Ich könnte ja Dinge entdecken die der Perfektion dieses Liedes schaden. Vielleicht lese ich dann irgendwo, dass die Musiker Hello Kitty mögen, Latte Macchiato trinken und ausserdem Bush wählten. Oder viel schlimmer: Sie leben nicht mehr oder sie sind DJ's geworden.
Ich will mir das alles gar nicht ausmalen. Darum renne ich lieber zum Plattenspieler, lasse die Nadel nochmals auf den zweiten Track runterfahren und feiere unwissend meine neue Liebe.

Montag, 20. September 2010

Verbalitäten

Eine Sammlung der besten Sätze oder Wörter die mir in der letzten Woche begegnet sind:


1. "Ich bin am Möps aluege. Also d Hünd, meini."

2. "Das bei dir klingt wirklich nach Chaos. Du kannst also auch gerne mal bei mir übernachten, wenn es bei dir zu ungemütlich ist. Ich geb dir dann noch den Pilzspray."

3. Das Wort Katzenkistli aus dem Munde eines Baslers.

4. "(..) De Javier Bardem? Die Sau bechunt es Chind vo de Penelope Cruz. Also umgekehrt. Aber… ICH wott sis Chind."

5. Das Wort Stadttaxi aus dem Munde eines Sankt Gallers.

6. "Dafür bist du zu alt, Lena." (Auf die Frage, ob mir ein Piercing im Gesicht stehen würde.)

7. "Giraffen sind nämlich Pferde die sich als Kran verkleiden."

8. Ich: "Kochen wir zusammen?" Er: "Nein, ich bin nervös. Aber ich habe einen riesen Käse gekauft, lueg!"

Donnerstag, 16. September 2010

IN & OUT

Um euch ranzuhalten, heute ein kurzer, knackiger Blog und zwar eine Auflistung meiner derzeitigen IN&OUTS:



IN:


-in Pausen mit Mitarbeitern die Sekunden der peinlichen Stille zählen
- der Ausgang in Sankt Gallen (für zwei verschiedene Clubs 5 Franken ausgegeben und die DJs wussten was sie taten)
-Nachtspaziergänge
-Model für Coiffeursalon sein
-Victor Hofstetters Musik
-immer wieder: Balkonien
-gratis Theaterpremieren beisitzen können



OUT:

-in sehr fremden WGs Fenster zerstören
-der Musikstil Elektronica (bitte um Aufklärung was das sein sollte. Mischung zwischen Liftmusik und Katy Perry ohne Gesang?*)
-kaputter Gameboy
-Wein aus Tetrapackung

*A propos Katy Perry: http://www.youtube.com/watch?v=lm_n3hg-Gbg&feature=related

Montag, 13. September 2010

Zmorgen

Zack! Ich bin zurück und werde nun wieder anfangen zu bloggen.
Warum?
1. Ich wurde, und dies innerhalb von kürzester Zeit, von drei verschiedenen Seiten darum gebeten.
2. Weil ich die Badewanne geputzt habe (okay, ich wars nicht, aber sie ist sauber) und nicht von heute auf morgen Rockstar werden kann (heisse ja nicht Meyer-Landrut). Diesen Punkt muss man nicht unbedingt verstehen.
3. Ich bin es dem Internet schuldig, weil es nach zwei langen Tagen wieder da ist und sich mir zur Verfügung stellt.
4. Weil ich es sehr angebracht finde, den Montagmorgen im Büro bloggend zu beginnen. Stärkt die Arbeitsmoral und so.
5. Bloggen ist geile Scheisse.

Warum ich damals vor einem Jahr damit aufgehört habe, erscheint mir unerklärlich. Es ist ja nicht so, dass ich nie mehr ans bloggen gedacht habe, im Gegenteil, aber entweder habe ich die Textideen sofort wieder vergessen oder sie landeten auf dem Stammtisch oder im Chübel.
Ist ja eigentlich egal, weil ich ja wieder zurück bin! Juhui.
Ich hoffe natürlich, dass ich durch dieses Jahr Pause nicht meine zahlreiche Leserschaft verloren habe, sie mir weiter folgen wird und mir vielleicht bei einem Durchhänger eins tätscht mit den Worten: "Vergiss nicht, dein Name ist nicht Meyer-Landrut, also hau wieder in die Tasten."
Ich wünsche euch einen wunderschönen Montag und bis ganz bald.
Eure Linny